04.09.2025, 11:00–13:00 Uhr (Europe/Berlin), 2A.5.27 (HSH)
Einsteiger, Fortgeschrittene, Profis
Beschreibung –In vielen OER-Projekten liegt der Fokus auf der Produktion von Materialien – in der Erwartung, dass dadurch offene Bildungspraktiken (OEP) gefördert werden. Doch was passiert, wenn wir die Perspektive umdrehen? Wenn wir nicht bei den Materialien anfangen “Wie können wir die Erstellung von OER-Materialien fördern?”, sondern bei der Idee von Offenheit und der Frage “Wie kann sich Lernen weiterentwickeln?”.
In diesem Pre-Workshop nehmen wir genau diesen Perspektivwechsel vor. Ausgehend von konkreten Erfahrungen aus der Schulpraxis stellen wir zur Diskussion: OER werden dann richtig spannend, wenn sie nicht Ziel, sondern Ergebnis einer offenen Auseinandersetzung mit Lernkultur, Teilhabe und pädagogischem Gestaltungswillen sind.
Wir laden ein zu einem gemeinsamen Denkraum: Welche Geschichten über Bildung erzählen wir eigentlich, wenn wir über OER sprechen? Wie können wir Schulen, Kollegien und Einzelpersonen einladen, sich auf offene Bildung einzulassen? Und was braucht es, damit OER nicht bloß Datei, sondern Teil einer echten Veränderung wird? Ziel des Workshops ist es, erste konkret formulierte Ansätze für die eigene Praxis zu entwickeln und mitzunehmen.
Der Workshop richtet sich an Lehrkräfte aller Schulformen, Bildungspraktiker:innen, OER-Interessierte oder einfach an alle, die nicht nur offene Materialien, sondern auch offene Bildung gestalten wollen.
Mitarbeiterin bei learninglab gGmbH