14.06.2026, 10:45–11:30 Uhr (Europe/Berlin), OG Input 13 | Johannes
Wir beschäftigen uns gemeinsam mit der Gestaltung gelungener Reflexionsphasen im Kontext des selbstorganisierten Lernens und tauschen Erfahrungen, Herausforderungen sowie konkrete Praxisbeispiele aus unterschiedlichen schulischen Kontexten aus.
Dabei werfen wir einen gemeinsamen Blick darauf, wie Reflexion Lernprozesse sichtbar machen, Selbstregulation fördern und nachhaltiges Lernen unterstützen kann. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Schülerinnen und Schüler dabei unterstützt werden können, ihr eigenes Lernen bewusst wahrzunehmen, einzuschätzen und weiterzuentwickeln. Gemeinsam sollen daraus allgemein gültige Qualitätsindikatoren für Reflexionsphasen abgeleitet werden.
Im Fokus stehen u.a. folgende Fragen:
- Welche Merkmale kennzeichnen eine gelungene Reflexionsphase im selbstorganisierten Lernen?
- Wie können Schülerinnen und Schüler dazu angeregt werden, ihr Lernen ehrlich und konstruktiv zu reflektieren?
- Welche Methoden und Impulse fördern metakognitives Denken und Selbstregulation?
- Wie können Reflexionsprozesse strukturiert und sinnvoll in den Lernprozess integriert werden?
- Welche Rolle spielen Feedback, Selbsteinschätzung und Zielsetzung in Reflexionsphasen?
- Welche beobachtbaren Qualitätsindikatoren lassen sich für Reflexionsphasen formulieren?
Fortgeschrittene, Profis
Ich bin Gymnasiallehrer seit 2013 und habe bis 2026 an einem Gymnasium im Saarland die Fächer Englisch und Sport unterrichtet.
Seit diesem Jahr arbeite ich an der IGS Am Nanstein in Landstuhl, RLP.
Berufsbegleitend absolviere ich den Studiengang 'Schulmanagement' an der RPTU Kaiserslautern.
Meine Schule, die IGS Am Nanstein, hat sich dieses Jahr auf den Weg des neuen Konzepts SOL begeben und ich möchte den Prozess durch eine interne Evaluation unterstützen.